Donnerstag, 11. Juli 2024

2020 - 2024: eine Zwischenbilanz

Als 2020 weltweit die Corona-Pandemie ausgerufen wurde, hat sich meine Sichtweise auf die Politik grundlegend geändert. Bis dahin hatte ich mich mit politischen Themen, wenn überhaupt, nur am Rande befasst und in meiner kleinen, heilen Welt gelebt. Auch wenn mit der Flüchtlingswelle von 2015 bereits die ersten Anzeichen einer gesellschaftlichen Spaltung ersichtlich waren, so konnte trotzdem jeder seine Meinung noch frei äußern, ohne größere Konsequenzen befürchten zu müssen. Das änderte sich spätestens 2020, als die ersten Corona-Maßnahmen eingeführt wurden, und mit dem Erscheinen der neuartigen mRNA-Impfstoffe. Kritiker dieser Maßnahmen wie z.B. Maskenpflicht, Schulschließungen, 2G-Regelungen und das ernsthafte Erwägen einer allgemeinen Impfpflicht, wurden auf die perfideste Art und Weise diffamiert, diskreditiert, zensiert und zum Schweigen gebracht. Nicht nur die meisten Politiker, sondern auch die Mainstream-Medien, viele Mediziner und in einigen Fällen sogar die Justiz hatten sich plötzlich auf ein einziges, allgemeingültiges Narrativ geeinigt: COVID-19 ist die schlimmste Krankheit seit der Pest und wer sich nicht impfen lässt, ist unsolidarisch, im schlimmsten Fall sogar kriminell und verantwortlich für den Tod seiner Mitmenschen. Auf einmal schossen Faktenchecker wie Pilze aus dem Boden, und in den sozialen Netzwerken wurde zensiert, gelöscht und gesperrt, was das Zeug hielt. Denn in Wahrheit sind diese sogenannten Faktenchecker oft nichts anderes als Faktenblocker. (*1)

Die Pandemie war noch nicht überstanden, da hat Wladimir Putin „aus heiterem Himmel“ die Ukraine angegriffen, und das global eingeführte Propaganda- und Einschüchterungsnetzwerk kam nun erst recht zu voller Blüte. Und als ob das noch nicht genug wäre, läuft nebenbei ja auch noch der angeblich menschengemachte Klimawandel auf Hochtouren, was wiederum zu mehr oder weniger sinnvollen Maßnahmen führt wie z.B. das umstrittene Heizungsgesetz oder die Ausgaben in Millionenhöhe für die vielzitierten Radwege in Peru. Und nebenbei erreichen uns immer mehr Flüchtlinge und stellen Asylanträge, ob gerechtfertigt oder nicht, und überlasten die Kommunen. Einige dieser Flüchtlinge sind kriminell, begehen Straftaten und werden trotzdem nicht abgeschoben, ja noch nicht einmal angemessen dafür bestraft. Und last but not least erleben wir gerade verstärkt diesen „woken“ Wahnsinn, der pauschal jeden Weißen als rassistisch und kolonialistisch abstempelt und mit seinen zig Geschlechtern und seiner gendergerechten Sprache den größten Teil der Bevölkerung einfach nur noch nervt. Wer es wagt, diese Dinge zu kritisieren oder eine Partei zu wählen, die dies tut, wird von der Staatspropaganda mittlerweile pauschal als Nazi beschimpft.

Zu einigen dieser Themen möchte ich nun im Einzelnen Stellung nehmen. Dabei werde ich die Quellen angeben, aus denen ich meine Informationen beziehe; allerdings sind diese eher selten von Mainstream-Medien. Wer also nur ARD, ZDF, Focus, Spiegel und den Tageszeitungen glaubt, braucht vermutlich gar nicht weiterzulesen. Alle anderen, die offen sind und ihren Horizont erweitern wollen, sind herzlich eingeladen, mit der Lektüre dieses Artikels fortzufahren.

I. Die Corona-Pandemie


Als 2020 die ersten Maßnahmen beschlossen wurden, um die Pandemie zu bekämpfen, hat es von Anfang an auch Menschen gegeben, die dem ganzen Thema kritisch gegenüberstanden. Diese wurden allerdings recht bald hauptsächlich von den Mainstream-Medien und den neu erschaffenen Faktencheckern teils auf übelste Weise diskreditiert, zensiert und mundtot gemacht. Wenn sie einen Wikipedia-Eintrag haben, wurde dieser ebenfalls propagandagerecht aktualisiert. Wer glaubt, dass es sich bei Wikipedia um ein solidarisches und politisch neutrales Gemeinschaftsprojekt aller Internetuser handelt, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen - das ist es schon lange nicht mehr, und deshalb für die Recherche nur noch bedingt geeignet.

a) Der Ursprung von SARS-CoV-2


Wer vor ein paar Jahren behauptet hat, das Virus sei nicht natürlichen Ursprungs, sondern stamme aus einem Genlabor im chinesischen Wuhan, wurde als Verschwörungstheoretiker beschimpft. Mittlerweile ist so gut wie bewiesen, dass es sich bei diesem Virus um ein von Menschen manipuliertes aus eben genau diesem Labor handelt. (*2, *3) Ob dies nun zum Zwecke der Erforschung von Infektionskrankheiten geschah oder mit dem Ziel, eine neue Biowaffe zu produzieren, sei mal dahingestellt.

Wuhan Biolabor


b) Die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung


Maskenpflicht, Lockdowns, Massenimpfungen - das waren die Maßnahmen, welche die Regierung teils mithilfe von Gesetzesänderungen angeordnet hat. Der Sinn dieser Maßnahmen durfte dabei nicht in Frage gestellt werden. Heute wissen wir, dass viele dieser Maßnahmen weder besonders sinnvoll noch gerechtfertigt waren.

Fangen wir mit der Maskenpflicht an: es gibt Hinweise und sogar Studien, die belegen, dass die Maske so gut wie keinen Schutz vor einer Virusinfektion bietet. (*4, *5, *6) Studien, die das Gegenteil beweisen wollen, sind oft von schlechter Qualität und deshalb nicht besonders aussagekräftig, werden aber gerne als Grundlage für politische Entscheidungen herangezogen. (*7) Der psychologische Effekt der Masken als deutlich sichtbares Zeichen der Konformität mit dem staatlichen Narrativ dürfte hingegen unumstritten sein.

Maskerade

Auch die Wirksamkeit der Lockdowns wird heute von vielen in Frage gestellt. Einige Politiker geben inzwischen zu, dass insbesondere die Schulschließungen unnötig gewesen sind und vor allem den Schülern geschadet haben. Generell haben die Lockdowns zu massiven wirtschaftlichen Einbußen geführt, und nicht wenige Existenzen sind dabei vernichtet worden. „Follow the science“ - von wegen! Aus den vor Kurzem fast vollständig entschwärzten „RKI-Files“ geht hervor, dass es für viele der von der Regierung angeordneten Maßnahmen gar keine wissenschaftliche Evidenz gab. (*8)

Über die Massenimpfungen könnte ich einen eigenen Artikel schreiben, so umfangreich sind mittlerweile die Informationen. Zwei Artikel habe ich ja schon vor ein paar Jahren dazu geschrieben. Soviel vorneweg - leider ist es noch schlimmer gekommen, als ich damals vermutet hatte. Deshalb gilt es nun, mit mehreren Fehlinformationen des Impfnarrativs aufzuräumen.

Impfpflicht

#1: Die Corona-Impfung schützt dich und andere - leider nicht. Auch nach der Impfung kann man sich mit COVID infizieren und andere Personen anstecken; wenn auch in etwas geringerem Maße für einen begrenzten Zeitraum nach der Impfung. Pfizer selbst hat vor dem EU-Parlament offiziell zugegeben, dass es keine Tests bezüglich einer immunisierenden Wirkung ihres Impfstoffs gab. (*9) Es gibt Hinweise darauf, dass geimpfte Personen aufgrund ihres geschwächten Immunsystems sogar anfälliger für Infektionskrankheiten sind. (*23) Trotzdem verbreiten Politiker und Mainstream-Medien nach wie vor diese Falschinformation.

#2: Die Corona-Impfung ist praktisch frei von Nebenwirkungen - leider nicht. In der Tat verursachen die neuen mRNA-Impfstoffe mehr Impfschäden als alle anderen Impfstoffe zusammen. (*10, *11, *12, *13, *14, *15, *16, *17, *18) Laut einer inoffiziellen Statistik verursacht durchschnittlich eine von 800 Impfungen einen Impfschaden. Das mag nach nicht viel klingen, aber vor Corona wurden Impfstoffe vom Markt genommen, die zehnmal seltener zu Impfschäden führten. Aber es muss ja nicht gleich ein offensichtlicher Impfschaden sein. Es gibt auch einen beunruhigenden Anstieg an Krebserkrankungen bei geimpften Personen. (*19, *20, *21, *22) Ebenso sind die Infektionszahlen bei Atemwegserkrankungen seit Beginn der Massenimpfungen massiv gestiegen (*23), und das gilt leider auch für Herzerkrankungen. (*24, *25, *26)

#3: Die Corona-Impfung ist sicher und effektiv - dass sie nicht sicher ist, habe ich ja bereits zur Genüge dargelegt. Aber leider ist sie auch nicht besonders effektiv. Denn nach Ablauf der recht kurzen Schutzwirkung vor einer COVID-Infektion stecken sich geimpfte Personen sogar häufiger an als ungeimpfte. (*27) Was eigentlich jeder Mediziner in den ersten Semestern des Medizinstudiums lernt: die natürliche Immunität ist i.d.R. besser als eine durch Impfung erworbene. Das hat sich auch im Fall von COVID bestätigt. (*28) Und zu allem Überfluss kann die Corona-Impfung auch noch zu Long-COVID führen (*29), obwohl ein Impfargument ja der angebliche Schutz davor war.

II. Der Ukraine-Konflikt


Dieser Konflikt begann nicht erst im Februar 2022 mit dem russischen Einmarsch, sondern bereits 2014 nach der Installierung einer pro-westlichen Regierung in der Ukraine. Der Stratfor-Gründer, Geopolitik-Experte und Ausbilder von US-Kommandeuren Geroge Friedman hat dazu im Mai 2014 eine Rede in Belgrad gehalten. (*30) Fakt ist, dass die NATO nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion stetig nach Osten hin Richtung Russland erweitert wurde (*31), entgegen der Aussage des damaligen deutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher im Januar 1990: „Eine Ausdehnung des NATO-Territoriums nach Osten wird es nicht geben.“ Zudem wurden die beiden völkerrechtlich verbindlichen Minsker Abkommen (September 2014 und Februar 2015) von der ukrainischen Regierung nicht eingehalten. (*32) Es macht durchaus Sinn, sich auch mit der russischen Sichtweise zu beschäftigen und nicht blindlings der westlichen Propaganda zu folgen. (*33, *34)

NATO-Expansion 1998 - 2022

Hier nun einige Kernaussagen der Mainstream-Medien, übrigens auch die Hauptargumente vieler Politiker zur Rechtfertigung weiterer Waffenlieferungen:

#1: Mit Putin kann man nicht verhandeln - eine glatte Lüge. Putin hat bereits mehrfach Friedensangebote gemacht, die allerdings allesamt von der ukrainischen Regierung abgelehnt wurden. Es gibt jetzt Spekulationen über einen neuen Friedensplan von Putin, in dem er sogar einige unerwartete Zugeständnisse macht. (*35) Fakt ist: nur weil einem die Forderungen des Verhandlungspartners nicht gefallen, kann man nicht behaupten, man könne nicht mit ihm verhandeln.

#2: Wenn Putin in der Ukraine nicht gestoppt wird, greift er als Nächstes einen NATO-Mitgliedsstaat wie beispielsweise Polen an - ich würde das als reine Spekulation bezeichnen. Obwohl militärisch gesehen eine Herstellung der Grenzen wie zu Zeiten der Sowjetunion für Russland durchaus Sinn machen würde (*36), bezweifele ich doch stark einen direkten Angriff auf ein NATO-Mitglied. Denn wenn das wirklich sein Ziel wäre, warum hat Putin dann so lange gewartet und nicht bereits 2014 nach dem Regierungswechsel in der Ukraine angegriffen? Mal abgesehen davon, wenn man bedenkt, wie lange sich der Ukraine-Konflikt nun schon hinzieht, möchte man ernsthaft bezweifeln, dass ein russischer Angriff auf ein NATO-Mitglied auch nur ansatzweise von Erfolg gekrönt wäre.

#3: Putin hat die Ukraine nur aufgrund eigener Machtinteressen angegriffen - definitiv nicht. Da ein NATO-Beitritt der Ukraine geplant war, was die Möglichkeit eröffnet hätte, amerikanische Atomraketen in der Ukraine zu stationieren, waren wohl eher die Machtinteressen der USA der Auslöser. Man stelle sich vor, wie die amerikanische Regierung reagieren würde, wenn in ihrem Nachbarland Mexiko russische Atomraketen stationiert werden könnten. Ein solches Szenario hielt bereits während der Kubakrise im Oktober 1962 die ganze Welt in Atem. (*37, *38)

Kaufmann Krieg


III. Der „woke“ Wahnsinn


a) Je mehr Geschlechter, desto besser?


Biologisch gesehen gibt es bei Säugetieren nur zwei Geschlechter: ein männliches, das Spermien produziert, und ein weibliches, welches Eizellen produziert. (*39) In seltenen Fällen gibt es auch Zwitterwesen, bei denen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane vorhanden sind und dadurch eine eindeutige Zuordnung zu einem Geschlecht erschwert ist. Außerdem gibt es Menschen mit seltenen genetischen Abweichungen, z.B. mit XXX oder XXY Chromosomen, aber diese beeinflussen nicht das Geschlecht an sich. Die „woke“ Ideologie hingegen behauptet doch allen Ernstes, es gäbe eine Vielzahl von Geschlechtern, und hat dafür auch eigens Lehrstühle eingerichtet. „Transdisziplinäre Geschlechterstudien“ nennt man sowas heutzutage. Ich streite keineswegs ab, dass es Menschen gibt, die sich nicht ihrem biologischen Geschlecht zugehörig fühlen und gerne einem anderen - reellen oder ausgedachten - Geschlecht angehören würden. Aber für mich ist das eine rein psyochologische Angelegenheit und keine biologische.

Transgender


b) Der Transgender-Hype


Das Geschlecht, mit dem man geboren wurde, kann man nicht ändern. Auch nicht durch Operationen und Hormonbehandlungen. Ein XX-Chromosomenpaar bleibt ein XX-Chromosomenpaar, ein XY-Chromosomenpaar bleibt ein XY-Chromosomenpaar. Das Aussehen eines Menschen kann man mit den o.a. Maßnahmen hingegen schon verändern; aber weder wird einer Transfrau auf magische Weise eine Gebärmutter mit Eierstöcken wachsen, noch einem Transmann ein Hodensack. Eine Transfrau wird nie Kinder gebären und ein Transmann wird nie welche zeugen können - zumindest nicht auf natürliche Art und Weise. Eventuell wird es bald möglich sein, Nachwuchs im Labor durch die Verschmelzung zweier weiblicher Eizellen zu produzieren; für was auch immer das gut sein mag. (*40)

c) Die geschlechtergerechte Sprache


Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die „Gendersprache“ ab - trotzdem wird sie ihr immer häufiger durch die Mainstream-Medien sowie im Bildungssystem und bei Behörden aufgezwungen. Die weibliche Form wird bei Personenbezeichnungen ja schon länger vor allem in Reden von Politikern explizit erwähnt (z.B. „Bürgerinnen und Bürger“), aber nun hat man auch noch dieses unsägliche „Gendersternchen“ ( z.B. „Lehrer*in“) sowie die semantisch unkorrekte Verwendung des Gerundiums (z.B. „Lernende“) eingeführt. (Ich habe doch tatsächlich in einer Dokumentation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks das Wort „Ureinwohnende“ gehört...) Selbst der Duden unterstützt seit 2021 diese neue Gendersprache (*41), der offizielle Rat für deutsche Rechtschreibung hingegen lehnt immerhin zur Zeit zumindest das Gendersternchen noch ab. (*42)

Gendern


IV. Der menschengemachte Klimawandel


Dass es einen Klimawandel gibt, ist unumstritten. In der Tat wandelt sich das Klima ständig, seit Entstehung der Erde; es gab schon immer Warmzeiten und Kaltzeiten. (*43) Die Frage ist nur, wie groß der Anteil des Menschen an der aktuellen Klimaerwärmung ist, denn der CO2-Anstieg ist nicht allein verantwortlich für den aktuellen Klimawandel. (*44)

Vorhersagen über das zukünftige zu erwartende Klima werden anhand von Computermodellen gemacht. Leider sind diese Modelle sehr komplex (wie auch das Klima) und weichen schon bei geringfügig geänderten Variablen stark voneinander ab. (*45) Dabei darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei eben nur um Vorhersagen handelt und nicht um die ultimative Realität. Politiker und Mainstream-Medien neigen leider dazu, die extremsten Vorhersagen zu favorisieren, obwohl diese die unwahrscheinlichsten sind. (*45)

Einen wesentlichen Faktor für einen menschengemachten Klimawandel könnte hingegen das sogenannte „Geoengineering“ darstellen (Stichwort „Chemtrails“ und „HAARP-Anlagen“). Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Verschwörungstheorie - Geoengineering ist real und schon seit Jahren gängige Praxis. (*46) Mit Geoengineering wird das Wetter manipuliert, z.B. um Regen in einem bestimmten Gebiet herbeizuführen oder in einem anderen zu vermeiden. Hierbei werden teils gigantische Wolkenmassen künstlich erzeugt, die einen Einfluss auf das Klima haben können. Ich habe auf der Kanareninsel La Gomera vor Kurzem live miterlebt, wie ein Flugzeug eine Substanz ausbrachte, die sich innerhalb einer halben Stunde zu einer dichten Wolkendecke ausgebreitet hat - völlig ungewöhnlich für einen normalen Kondensstreifen. Ich glaube allerdings nicht, dass normale Passagierflugzeuge dafür verwendet werden; zumindest nicht im großen Stil. So etwas ließe sich wohl kaum auf längere Sicht verheimlichen. Die Existenz von Chemtrails wird von den Mainstream-Medien selbstverständlich abgestritten, was ja auch die Faktenchecker belegen.

Klimawandel

Ich empfehle jedem, sich dieses kritische Video in Spielfilmlänge zum Thema „Klimawandel“ anzuschauen - leider auf Englisch, aber sehr interessant, um einen anderen Blickwinkel auf die aktuelle Klimahysterie zu bekommen:

Climate: The Movie

Sehr viele interessante Beiträge zu diesem Thema findet man auch im YouTube-Kanal des Vereins EIKE, der sich gegen einen menschengemachten Klimawandel ausspricht, sowie auf dessen Webseite.

V. Schlusswort


Es gibt noch viel mehr Themen, über die ich hätte schreiben können: Cancel-Culture, Migrationskrise, die geplante Einführung des digitalen Zentralbankgelds, neue fragwürdige Gesetze wie z.B. das Demokratieförderungsgesetz etc., und vielleicht mache ich das auch noch in einem Folgeartikel. Dieser hier ist nun lang genug geworden, und deshalb möchte ich es dabei belassen. Ich bitte zu beachten, dass alles, was ich hier schreibe, meine persönliche Meinung ist; ich bin weder Wissenschaftler, noch Journalist, noch Experte für irgendeines dieser Themen. Aber ich denke und recherchiere eigenständig und konsumiere nicht nur die Inhalte der Mainstream-Medien, welche sich leider schon seit einigen Jahren hauptsächlich als Sprachrohr der links-grünen Ampelpolitik verstehen.

Quellen


*1 https://www.youtube.com/watch?v=cCOvFLlsjI4
*2 https://www.youtube.com/watch?v=n7DQyU27YNY
*3 https://www.youtube.com/watch?v=2XccISIi-yo
*4 https://www.youtube.com/watch?v=S3vY2LyQn1A
*5 https://www.youtube.com/watch?v=EGjnITPxIRs&t=507s
*6 https://www.youtube.com/watch?v=zviCtcZjN-I
*7 https://www.youtube.com/watch?v=APGVQZdwBQc
*8 https://www.youtube.com/watch?v=CpyvhVfSyPE
*9 https://www.youtube.com/watch?v=Dizqg08Y1U8
*10 https://www.youtube.com/watch?v=eYz-yelhkYE
*11 https://www.youtube.com/watch?v=IZAso_eLJLI
*12 https://www.youtube.com/watch?v=SRsYFgoIvTs
*13 https://www.youtube.com/watch?v=HwXDv2wW37M
*14 https://www.youtube.com/watch?v=6mxqC9SiRh8
*15 https://videos.files.wordpress.com/qeOJezn2/covid-vaccine-adverse-events-compilation_mp4_hd.master.m3u8
*16 https://www.youtube.com/watch?v=AGMAanp8pJg
*17 https://www.youtube.com/watch?v=LIrHuGUpKjE
*18 https://www.youtube.com/watch?v=RMJvPEIx194
*19 https://www.youtube.com/watch?v=kLgLZDNd-EA
*20 https://www.youtube.com/watch?v=onww2X-ecfg
*21 https://www.youtube.com/watch?v=oD345Ln-nbw
*22 https://rumble.com/vutqb6-turbokrebs-durch-c-impfung.html
*23 https://www.youtube.com/watch?v=JdmpwFEusn0
*24 https://www.youtube.com/watch?v=qNGeUzQDxto
*25 https://www.youtube.com/watch?v=Hb1Xm1uaedU
*26 https://www.youtube.com/watch?v=B4RRr9zWbO8
*27 https://www.youtube.com/watch?v=vZBZL5CXQJ4
*28 https://www.youtube.com/watch?v=IiA1S6NvCo4
*29 https://www.youtube.com/watch?v=V758qKFRCdE
*30 https://www.youtube.com/watch?v=BzFoIDvG-Yk
*31 https://www.youtube.com/watch?v=naLzrXvnoXE
*32 https://philosophia-perennis.com/2022/06/01/der-ukraine-konflikt-und-das-voelkerrecht/
*33 https://www.youtube.com/watch?v=DqlZFtZzYVw
*34 https://www.youtube.com/watch?v=Kg1X2EHd5rM
*35 https://www.youtube.com/watch?v=qYqJ5fwjIj0
*36 https://www.youtube.com/watch?v=ZVb9jhjiqVk
*37 https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/kuba-2022/513288/die-kuba-krise-1962/
*38 https://www.youtube.com/watch?v=unG4Rh9pBgo
*39 https://www.emma.de/artikel/viele-geschlechter-das-ist-unfug-339689
*40 https://sciencev1.orf.at/science/news/17490
*41 https://www.news4teachers.de/2021/02/viel-kritik-an-neuer-gendersprache-des-dudens/
*42 https://www.rechtschreibrat.com/geschlechtergerechte-schreibung-erlaeuterungen-begruendung-und-kriterien-vom-15-12-2023/
*43 https://www.youtube.com/watch?v=W4W8-veXvx0
*44 https://www.youtube.com/watch?v=4AMMKD-sNgo
*45 https://www.youtube.com/watch?v=rg8bUWY-RiA
*46 https://www.youtube.com/watch?v=jjHzMuLGtqc

Freitag, 28. Juni 2024

Kawasaki Ninja 400 KRT im Laufe der Jahre

Bekannterweise bin ich seit September 2020 Besitzer einer Ninja 400 in KRT-Lackierung, mit der ich nach wie vor zufrieden bin. :-)

Mir persönlich gefällt die KRT-Lackierung immer noch am besten. Hier sind mal die unterschiedlichen Varianten dieser Lackierung (Modelljahre 2018 bis 2023):

Mir ist aufgefallen, dass mein 2020er Modell als einziges einen schwarzen Vorderrad-Fender hat... 

Das 2023er Modell hat eine sehr ähnliche Lackierung wie die ZX-Reihe, was mir sehr gut gefällt.

2024 wurde die Ninja 400 durch die Ninja 500 abgelöst, die tatsächlich aber nur 451 cm³ Hubraum hat und ansonsten genauso aussieht wie die 400er des Vorjahres.

Welche Variante gefällt euch am besten?


Sonntag, 28. Mai 2023

Es gibt eine neue Ninja ...

Dieses Jahr hat Kawasaki offiziell eine neue Ninja vorgestellt: die ZX-4R (auch als Doppel-R erhältlich). In den USA kann man sie bereits erwerben, für Europa ist die Markteinfuhr im Herbst 2023 geplant. Wie die Modellbezeichnung "ZX" bereits vermuten lässt, handelt es sich hier um einen Supersportler mit Reihenvierzylindermotor. Damit dürfte Kawasaki momentan so ziemlich der einzige Hersteller sein, der in diesem Segment einen Vierzylindermotor anbietet - was nicht verwundert, denn schließlich gibt es ja auch schon die ZX-25R mit 250 cm³ Reihenvierer, wenn auch nur für den asiatischen Markt und zu einem exorbitanten Preis.

Warum schreibe ich das? Zum einen, weil ich selbst zufriedener Besitzer einer 2020er Ninja 400 bin, und zum anderen, weil ich gerade darüber nachdenke, ob ein Umstieg auf die ZX-4R für mich in Frage käme. Die Vorteile wären hauptsächlich der hochdrehende Vierzylindermotor, die besseren Bremsen und das bessere Fahrwerk für "echtes" Supersport-Feeling, bei gleichzeitig immer noch recht kommoder Sitzposition für eine gute Alltagstauglichkeit.

Mit bis zu 80 PS hat die ZX-4R 35 PS mehr als die Ninja 400 (45 PS), was theoretisch für eine Topspeed um die 230 km/h reichen dürfte. Die Ninja 400 schafft da zähneknirschend 200 km/h, wenn der Fahrer nicht gerade der schwerste ist. Bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dürfte der Unterschied allerdings geringer ausfallen, da das maximale Drehmoment der ZX-4R (je nach Quelle zwischen 35 und 42 Nm) sich kaum von dem meiner 2020er Ninja 400 mit 38 Nm unterscheidet, die ZX dafür aber schon im fünfstelligen Bereich drehen muss. Sie wird der Ninja 400 daher wohl kaum mehr als eine halbe Sekunde abnehmen können.

Was die Optik angeht, sehen beide Motorräder meiner Meinung nach recht ansprechend aus. Hier ist die 2020er Ninja 400:

Und hier die neue ZX-4RR:
Die ZX-4R wirkt bulliger und kommt "geduckter" daher, und mit der Doppelscheiben-Bremse vorn und den breiteren Reifen (120/160 im Gegensatz zu 110/150 bei der Ninja 400) wirkt sie auch etwas erwachsener. Aber leider hat das auch seinen stolzen Preis: mit vermutlich knapp unter 10.000 € wird die ZX-4R fast schon so teuer sein wie eine ZX-6R, die mit 636 cm³ Hubraum und ca. 130 PS eine echte Supersportlerin für die Rennstrecke ist.

Schauen wir uns zunächst mal die Vorteile der ZX-4R an:

  • Reihenvierzylindermotor mit deutlich höherer Leistung und coolerem Sound als der Reihenzweizylindermotor der Ninja 400 - meiner Meinung nach definitiv der größte Vorteil!
  • Besseres Fahrwerk/Federung mit Upside-Down-Gabel, mehr Einstellmöglichkeiten, bessere Bremsen - meiner Meinung nach nur ein echter Vorteil auf der Rennstrecke. Im normalen Straßenverkehr sind Fahrwerk/Federung und Bremsen der Ninja 400 in ihrer Standardeinstellung vollkommen ausreichend.
  • TFT-Display mit Bluetooth-Konnektivität und neben ABS auch Traktionskontrolle und diverse Riding-Modes - meiner Meinung nach außer ABS nur elektronischer Schnickschnack, ohne den ich sehr gut leben kann. Und ABS hat die Ninja 400 auch. Neben dem analogen Drehzahlmesser (den übrigens immer noch einige Fahrer bevorzugen) hat die Ninja 400 alle wichtigen Informationen wie Gang-, Treibstoff- und Temperaturanzeige etc. ebenfalls im Cockpit.
  • Die ZX-4RR kommt standardmäßig mit einem Quickshifter - auch das ist meiner Meinung nach nur auf der Rennstrecke ein wirklicher Vorteil.

Und nun die Vorteile der Ninja 400:
  • Der Preis! Man bezahlt gut und gerne 4.000 € weniger.
  • Mit nur 168 kg ist die Ninja 400 ganze zwanzig Kilo leichter als die ZX-4R (188 kg).
  • Wirtschaftlicher, weil der Zweizylindermotor weniger verbraucht und man vermutlich nicht nur bei Steuer und Versicherung spart (aufgrund der geringeren Leistung - die Ninja 400 ist schließlich "nur" ein A2-Moped), sondern sicherlich auch bei den Wartungskosten. Und es kann weniger kaputt gehen, da es außer ABS keinerlei elektronischen Schnickschnack gibt.
  • Größere Reichweite - obwohl die ZX-4R einen Liter mehr im Tank hat (15 statt 14), kommt man mit ihr vermutlich nur ca. 200 - 250 Kilometer weit (300 - 350 km mit der Ninja 400).
  • Die Ninja 400 hat eine etwas bequemere Sitzposition, d.h. man sitzt noch etwas aufrechter als auf der ZX-4R und die Fußrasten sind ein bisschen weiter vorne. Damit dürfte sie langstreckentauglicher sein, wobei sie allerdings noch lange kein Sporttourer wie die Ninja 650 ist. ;-)

Fazit

Für die Rennstrecke ist die ZX-4R zwar geeignet, aber für ca. zweitausend Euro mehr würde ich dann doch lieber direkt zur ZX-6R greifen; denn gegen die hat die ZX-4R keine Chance. Für die Straße wäre sie mit ihren noch "moderaten" 80 PS besser geeignet. Aber bei dem anvisierten Preis steht sie in direkter Konkurrenz zu einer Honda CBR650R, was eventuell hier die bessere Wahl wäre.
 
Sie würde also nur Sinn machen, wenn sie max. zweitausend Euro mehr kosten würde als die Ninja 400 (und somit etwa zweitausend Euro weniger als die CBR650R) - dann wäre sie eine echte Alternative mit jeder Menge Supersportler-Flair, eine spaßige und alltagstaugliche Mini-ZX. So aber wird sie vermutlich wie schon die ZX-25R eher ein Nischenprodukt für Enthusiasten sein, das nichtsdestotrotz mit großer Spannung erwartet werden und wohl erst mal schwer zu bekommen sein dürfte.

Donnerstag, 27. Januar 2022

Warum eine Impfpflicht sinnlos ist

Nachdem ich in meinem Beitrag vom 9. Dezember ausführlich geschildert habe, warum ich persönlich gegen eine Corona-Impfpflicht bin, möchte ich nun auch einige Argumente vorbringen, die ihre Notwendigkeit in Frage stellen.

Die Sache mit der natürlichen Immunität

Lange Zeit haben sich die offiziellen Stellen sehr zurückhaltend zum Thema "natürliche Immunität" geäußert. Die Impfung wird leider allzu oft als einziges Mittel zur Pandemiebekämpfung propagiert. Vor kurzem hatte das RKI sogar den Genesenenstatus von sechs auf drei Monate verkürzt - aus medizinischer und epidemiologischer Sicht völlig unverständlich, da schon seit Monaten bekannt ist, dass die natürliche Immunität nicht nur umfassender schützt (weil sie z.B. nicht nur auf das Spike-Protein reagiert), sondern auch länger anhält als eine durch Impfung mit den derzeit in Deutschland (bedingt) zugelassenen mRNA- und DNA-Impfstoffen erworbene. In der EU hat man sich allerdings am 25. Januar auf einen einheitlichen Genesenenstatus von sechs Monaten geeinigt, und darauf wird Deutschland reagieren müssen.

Man sollte an dieser Stelle beachten, dass weder die natürliche, noch die durch Impfung erworbene Immunität vor einer (erneuten) Infektion schützt. Das kennen wir schon von den Erkältungskrankheiten. Auch hier stecken wir uns immer wieder an, weil die Viren mutieren, aber in der Regel ist der Krankheitsverlauf dank der vorhandenen natürlichen Immunität dann eher mild.

Die Impfung kann man übrigens auch als künstlich herbeigeführte Infektion betrachten, die allerdings nicht den normalen Weg über die Schleimhäute - also die erste Verteidigungslinie des Körpers - geht, sondern direkt ins "Eingemachte" katapultiert wird. Das erklärt auch einige Nebenwirkungen, die zum Teil an eine schwere COVID-Infektion erinnern.

Auch aus einer neuen CDC-Studie geht hervor, dass die natürlich erworbene Immunität den besten Schutz vor einer schweren COVID-Erkrankung bringt; und zwar völlig unabhängig davon, ob jemand geimpft ist oder nicht. Das bedeutet, dass eine Impfung keinen nennenswerten zusätzlichen Schutz bei einer erneuten Infektion bringt, wenn man bereits eine natürliche Immunität besitzt.

Wohl aber kann die Impfung für Personen, die einer Risikogruppe angehören und noch keine natürliche Immunität besitzen, durchaus ein probates Mittel zur Vorsorge sein. Das sollte jedoch jeder für sich selbst anhand einer Risikoanalyse (Impfschutz kontra Impfnebenwirkungen) abschätzen. Dieses Thema habe ich bereits ausführlich in meinem vorherigen Blogbeitrag behandelt.

Quellen:
https://www.youtube.com/watch?v=_vxe9pJRQcs (über die israelische Studie, September 2021)
https://www.youtube.com/watch?v=25-iJKPA1CA (über die CDC-Studie, Januar 2022)
https://www.infranken.de/ueberregional/deutschland/eu-einigt-sich-auf-genesenenstatus-von-sechs-monaten-art-5377369

Omikron, der Game-Changer

Als bekannt wurde, dass die aktuell (Stand 27.01.22) vorherrschende Omikron-Variante sehr viel ansteckender ist als die bisherigen Varianten, aber gleichzeitig auch einen erheblich milderen Krankheitsverlauf zur Folge hat, begann man zu Recht, von einem "Game-Changer" und vom Ende der Pandemie zu sprechen. Aufgrund der hohen Ansteckungsrate wird vermutlich im Frühjahr, spätestens aber im Sommer fast jeder mit dem Virus in Kontakt gekommen sein und eine natürliche Immunität erworben haben. Einige gehen sogar so weit, dass sie von einer "natürlichen Impfung" sprechen.

Eine Impfpflicht, die jetzt beschlossen würde, könnte frühestens im Sommer umgesetzt werden. Bis dahin wird sich aber wie gesagt der größte Teil der Bevölkerung bereits mit dem Omikron-Virus auf natürliche Weise immunisiert haben, und eine zusätzliche Impfung würde diesen Schutz kaum noch verbessern.

Übrigens schützt eine natürliche Infektion mit Omikron nicht nur vor dieser Variante, sondern auch vor älteren Varianten wie z.B. Delta. Die Behauptung von gewissen Herren (ich nenne keine Namen), man bräuchte auch nach einer Infektion mit Omikron immer noch eine Impfung, um vor den älteren Varianten geschützt zu sein, ist schlichtweg falsch. Abgesehen davon, dass die älteren Varianten einschließlich Delta in einigen Ländern bereits fast vollständig durch Omikron verdrängt wurden (und in anderen noch werden), geht man mittlerweile sogar davon aus, dass auch andere durch Coronaviren verursachte Erkältungskrankheiten eine gewisse natürliche Immunität gegen COVID erzeugen.

Quellen:
https://www.youtube.com/watch?v=TrVGymR-jFU (Omikron und natürliche Immunität)
https://www.youtube.com/watch?v=U3W84wb5jKo (Corona wird endemisch)

Berechtigte Angst vor zukünftigen "Killer-Varianten"?

Das einzige Argument, das man jetzt noch für eine Impfpflicht anbringen könnte, wäre der Schutz vor einer Infektion mit einer zukünftigen "Gruselvariante", welche die hohe Ansteckungsrate von Omikron und gleichzeitig den schwereren Krankheitsverlauf von Delta in sich vereinigt - die sogenannte "Deltacron"-Variante. Theoretisch ist es zwar möglich, dass eine solche Mutation entstehen könnte, wenn eine Person gleichzeitig mit beiden Varianten infiziert wäre und die unterschiedlichen Virentypen die gleichen Zellen befallen würden. Aber es wäre sehr unwahrscheinlich, vor allem da Omikron sehr schnell die Delta-Variante verdrängt und der Zeitraum, in dem beide Varianten koexistieren, somit relativ kurz ist. Außerdem wäre es fraglich, ob eine solche Variante sich gegen Omikron durchsetzen könnte, da ein schwerer Krankheitsverlauf nicht unbedingt dazu beiträgt, dass der Patient das Virus an viele andere Personen weitergeben kann, wenn er z.B. mit hohem Fieber im Bett liegt, während der mit Omikron Infizierte weiterhin mit leichtem Schnupfen herumspaziert. Insofern würde ich erwarten, dass solche Viren trotz ihrer hohen Ansteckungsrate wegen des schweren Krankheitsverlaufs eher regional begrenzt bleiben und Omikron nicht verdrängen können.

Aber selbst wenn man jetzt aus diesem Grund eine Impfpflicht einführen würde, so hätte man immer noch keinen Impfstoff gegen diese zukünftigen Varianten. Denn die aktuellen Impfstoffe schützen ja noch nicht einmal vor einer Infektion mit Omikron oder Delta. Und es ist auch nicht damit zu rechnen, dass man rechtzeitig mit einem solchen Impfstoff aufwarten könnte, da man bereits im Vorfeld wissen müsste, wie diese neue Variante aussehen wird. Wir sehen bereits seit vielen Jahren bei der Grippeschutzimpfung, dass dies unmöglich ist.

Fazit

Meiner Meinung nach ist eine Corona-Impfpflicht in der aktuellen Situation aus medizinischer und epidemiologischer Sicht völlig unnötig, weil sie - außer Geld in die Kassen der Pharmaindustrie - überhaupt nichts bringen würde. Weder einen zusätzlichen Schutz im Vergleich zu einer großflächigen natürlichen Immunität, die wir dank Omikron spätestens im Sommer erreichen werden, noch einen Schutz gegen die Infektion mit zukünftigen Varianten.

Aus verfassungsrechtlicher Sicht halte ich eine Impfpflicht mit den zur Zeit nur bedingt zugelassenen Impfstoffen für völlig unverhältnismäßig und somit ohne umfangreiche Gesetzesänderungen für nicht durchführbar.

Aus verwaltungstechnischer Sicht halte ich sie ebenfalls für schwer durchführbar, denn erstens bräuchte man dafür ein Impfregister (aus Datenschutzgründen bedenklich), zweitens müssten Sanktionen wie z.B. Geldbußen konsequent geahndet werden (Polizeiapparat, Pfändung, Inhaftierung?), und die dafür nötigen administrativen, strukturellen und personellen Mittel müssten erstmal bereitgestellt werden.

Meine Prognose ist, dass eine Impfpflicht, selbst wenn sie im Bundestag beschlossen wird, vermutlich nicht zur Umsetzung kommen wird. In Österreich, wo sie bereits beschlossen wurde, wird sie wohl auch recht bald wieder gekippt werden. Aber das alles ist natürlich nur meine persönliche Meinung!

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Persönliche Gedanken zur Impfpflicht

Das Thema Impfpflicht treibt gerade einen tiefen Keil in unsere Gesellschaft und führt zu emotional aufgeladenen Diskussionen - sofern noch ein offener Meinungsaustausch stattfindet. Denn leider erleben wir auch, und das ist völlig neu für mich, eine Zensur in nie dagewesenem Ausmaß in den sozialen Medien, während die „Großen“ aus Rundfunk und Presse schon seit Monaten scheinbar nur eine einzige Meinung vertreten und sehr einseitig berichten. Zudem wird es immer schwieriger, eine klare Grenze zwischen gesunder Skepsis und düsteren Verschwörungstheorien zu ziehen. Sogenannte „Faktenchecker“ sollen dabei helfen, werden aber selbst kaum hinterfragt. Who checks the checker? Hier kann es helfen, seine eigenen Gedanken in klare Worte zu fassen und diese aufzuschreiben, sich dabei aber auch selbst zu hinterfragen. Genau das will ich mit diesem Blogbeitrag versuchen.

Quelle:

Ist die Impfung sicher?

Die Corona-Impfung ist nicht für alle sicher, auch wenn das in der Impfkampagne immer wieder gerne behauptet wird. Es gibt durchaus teils schwere Impfschäden, auch wenn sie im Verhältnis zu den verabreichten Impfdosen selten auftreten. Das lässt sich ganz einfach mit offiziellen Zahlen belegen, wie z.B. mit diesen hier vom 1. November 2021:

- verabreichte Impfdosen: 6.947.883.074 (Quelle: Johns Hopkins Universität)
- gemeldete Komplikationen: 837.593 (Quelle: VAERS)
- gemeldete Impftote: 17.619 (Quelle: VAERS)
- abgeleitete Komplikationen pro Impfung: 0,012 %
- abgeleitete Sterblichkeitsrate pro Impfung: 0,00025 %

Diese Zahlen sollten allerdings mit Vorsicht betrachtet werden. Erstens beziehe ich mich hier nur auf zwei Quellen, nämlich die US-amerikanische Johns Hopkins Universität, sowie die ebenfalls US-amerikanische Meldestelle VAERS. Während allerdings die Zahl der Johns Hopkins Universität die weltweit verabreichten Impfdosen darstellt, liegen bei VAERS hauptsächlich US-Meldungen vor. Man muss also bedenken, dass es weltweit gesehen noch sehr viel mehr Meldungen von Impfnebenwirkungen gibt - in Deutschland z.B. beim dafür zuständigen Paul-Ehrlich-Institut. Ich bitte dies zu beachten, auch wenn ich es in meinen weiteren Berechnungen nicht berücksichtige.

Zweitens wird geschätzt, dass nur etwa 1 - 10 % der aufgetretenen Komplikationen auch tatsächlich bei den offiziellen Stellen gemeldet und somit mit der Impfung in Verbindung gebracht werden. (Hinweis: Diese Schätzung existiert bereits seit vielen Jahren auch in Bezug auf andere Impfstoffe, lässt sich allerdings schwerlich beweisen. Deshalb kann man sich hier nur z.B. auf Aussagen von Hausärzten oder Krankenhauspersonal stützen.) Wenn wir also davon ausgehen, dass nur 10 % gemeldet wurden, ergibt das 0,12 % Komplikationen und 0,0025 % Tote pro Impfung. Wobei es sich bei den Komplikationen jedoch in vielen Fällen nur um leichtere und/oder vorübergehende Nebenwirkungen handeln dürfte. Korrigiert man diese Zahl also wieder nach unten, indem man annimmt, dass nur etwa 10 % davon schwere Impfschäden sind, wären wir wieder bei 0,012 %. Aber Achtung: da die meisten Impfstoffe mindestens zwei Impfungen verlangen, verdoppelt sich dieses Risiko. Und mit dem Booster-Shot sind wir dann schon bei 0,036 % schweren Impfschäden und 0,0075 % Impftoten.

Nimmt man nun die gleiche Basis wie bei der 7-Tage-Inzidenz, also in diesem Fall 100.000 dreifach geimpfte Personen, ergibt sich eine „Inzidenz“ von 360 für alle Komplikationen, 36 für schwere Impfschäden, und immerhin noch 8 (aufgerundet) für Todesfälle. Ich bitte zu beachten, dass dies ein sehr vereinfachtes Szenario ist, das nur einer sehr groben Risikoabschätzung dienen soll.

Ist das jetzt ein Grund, sich Sorgen zu machen? Immerhin wurde ja für die Corona-Neuinfektionen durch die Regierungschefs der Länder am 6. Mai 2020 eine 7-Tage-Inzidenz von 50 als Schwellenwert festgelegt. Und bei Überschreitung von 35 Fällen spricht man von einer „internen Vorwarnstufe“. Nach dieser Definition befinden wir uns meiner Meinung nach durchaus in einem besorgniserregenden Bereich. Hinzu kommt, dass wir in Zukunft noch weitere Auffrischungsimpfungen brauchen werden; das könnte z.B. eine Booster-Impfung alle paar Monate sein. Mit jeder zusätzlichen Impfung erhöht sich das Risiko einer Komplikation. Auch wenn der Vergleich hinkt, ist es doch ein bisschen so wie bei einer Lotterie - je mehr Lose man kauft, desto höher ist die Gewinnchance.

Kein Medikament und kein Impfstoff ist frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Dem kann kein Experte widersprechen, und einige dieser Nebenwirkungen sind folglich auch auf den Beipackzetteln der Impfstoffe aufgeführt. Bei den völlig neuartigen mRNA- und DNA-Impfstoffen von Pfizer, Moderna und Co. sind allerdings bereits innerhalb eines knappen Jahres seit Impfbeginn z.B. beim US-Meldesystem VAERS viel mehr Meldungen über Nebenwirkungen, Impfschäden und auch Todesfälle eingegangen, als bei allen anderen Impfstoffen zusammen innerhalb der letzten Jahrzehnte. Andere Medikamente und Impfstoffe sind in der Vergangenheit schon aufgrund von weit weniger Meldungen vom Markt genommen worden. Warum diese Tatsache immer noch nicht in den Mainstream-Medien offen thematisiert wird, kann wohl nur mit ihrem Widerspruch zur aktuellen Impfkampagne erklärt werden.

Quellen:
https://www.youtube.com/watch?v=6mxqC9SiRh8 (Fälle von Impfschäden in den USA - Sen. Ron Johnson)
https://www.youtube.com/watch?v=qIXOAKIHCRI (Arzt berichtet u.a. über Dunkelziffer bei Impfnebenwirkungen)

Beendet eine hohe Impfquote die Pandemie?

Nicht, solange weiterhin die Anzahl der Neuinfektionen als wichtigster Indikator für die Pandemie verwendet wird, da keine Korrelation zwischen Inzidenz und Impfquote zu bestehen scheint. Es gibt Länder mit hohen Impfquoten, z.B. Spanien mit über 80% der Gesamtbevölkerung (Stand: 09.12.21), das in Europa und auch von der WHO als Musterbeispiel für eine erfolgreiche Impfkampagne gelobt wird. Aber auch dort steigt seit November 2021 die Inzidenz wieder kontinuierlich an, und es existieren immer noch Corona-Maßnahmen von Abstandhalten und Maskentragen bis hin zur Einführung des COVID-Zertifikats und der 3G-Regel in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens.


Allerdings ist die Auslastung in den Intensivstationen deutlich niedriger als bei einer vergleichbaren Inzidenz vor dem Impfstart. Das wird allgemein gerne als Beweis für die Wirksamkeit der Impfung angeführt, was wohl in Bezug auf die Abmilderung des Krankheitsverlaufs durchaus berechtigt ist. Dabei wird aber meistens die ständig zunehmende natürliche Immunität völlig außer Acht gelassen, die sicherlich auch ein Grund für die geringere Auslastung in den Krankenhäusern sein dürfte.


Quellen:

Ist eine Impfpflicht also gerechtfertigt?

Dafür müssten meiner Meinung nach mindestens die folgenden drei Kriterien erfüllt werden:

  1. Die Impfung muss vor einer Infektion und somit vor der Ausbreitung der Krankheit schützen, wie das z.B. bei der Pocken- oder Masern-Impfung der Fall ist. Das trifft aber auf die aktuell (bedingt) zugelassenen Corona-Impfstoffe nicht zu, und ist aufgrund des schnell mutierenden Coronavirus auch bei zukünftigen Impfstoffen sehr unwahrscheinlich. Es würde also, wie bereits bei der Grippeschutzimpfung, auf ein Impf-Abo hinauslaufen.
  2. Die Impfung darf keine schwerwiegenden Nebenwirkungen haben. Wie wir im ersten Abschnitt gesehen haben, trifft das auf die aktuellen Corona-Impfstoffe ebenfalls nicht zu.
  3. Die Impfstoffe müssen uneingeschränkt zugelassen und die Haftungsfrage bei Impfschäden vollständig geklärt sein. Auch das ist hier nicht der Fall, sämtliche Corona-Impfstoffe verfügen zur Zeit (Stand 09.12.21) nur über eine bedingte Zulassung, und die Impfstoffhersteller sind ausdrücklich von jeglicher Haftung befreit. Außerdem klagen Impfopfer über große Schwierigkeiten bei der Anerkennung ihres Impfschadens.

Ich kehre wieder zum Thema „Sicherheit der Impfung“ zurück, denn das ist meiner Meinung nach der Dreh- und Angelpunkt. Immer wieder wird darauf verwiesen, dass Nebenwirkungen und Impfschäden oder gar Todesfälle äußerst selten und somit vernachlässigbar seien und der Impfschutz vor einer schweren COVID-Erkrankung dieses Risiko bei Weitem aufwiegen würde. Dem möchte ich grundsätzlich nicht widersprechen, sofern es bei einigen wenigen Impfungen pro Person bleibt und diese Person einer Risikogruppe angehört.

Die offiziellen Zahlen der Johns Hopkins Universität ergaben Anfang November 2021 eine Sterblichkeitsrate bei den Corona-Infizierten von etwa 2 %. Das kann man aber nicht einfach so übernehmen, denn erstens sind nicht alle Bürger getestet worden (d.h. es gibt eine Dunkelziffer bei den Infizierten, wenn sie z.B. keine Krankheitssymptome hatten und sich deshalb auch nicht testen ließen; dadurch sinkt die Sterblichkeitsrate). Und zweitens war die überwiegende Mehrheit der „an oder mit Corona“ Verstorbenen im fortgeschrittenen Alter und litt an Vorerkrankungen. Da bei den allermeisten keine Obduktion durchgeführt wurde, ist die wahre Todesursache unbekannt. Korrigieren wir also die Sterblichkeitsrate dementsprechend und nehmen an, dass sie nur etwa ein Viertel - also 0,5 % - beträgt, haben wir immer noch eine „Inzidenz“ von 500, im Gegensatz zu 36 bei den schweren Impfschäden und 8 bei den Impftoten.

Das sieht jetzt auf den ersten Blick nach einem „No-Brainer“ aus, berücksichtigt aber in keinster Weise den Umstand, dass nicht alle Menschen das gleiche Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs haben, und dass es sich bei den oben angeführten „Inzidenzen“ nur um statistische Mittelwerte handelt. So wird die „Inzidenz“ von 500 Corona-Todesfällen bei gesunden jungen Menschen deutlich niedriger sein und vielleicht nur bei 50 liegen. Gleichzeitig könnte aber bei ihnen die Gefahr von Impfschäden höher sein, wie wir das z.B. bei den Herzmuskelentzündungen sehen, die hauptsächlich junge Männer treffen, und diese „Inzidenz“ z.B. von 36 Impfschäden auf 50 oder mehr ansteigen. Und dann wäre das Risiko eines schweren Impfschadens plötzlich genauso hoch wie das Risiko, im Falle einer COVID-Erkrankung daran zu versterben. (So ähnlich muss wohl auch die Überlegung von Joshua Kimmich gewesen sein.)

Zur Verdeutlichung dieses Aspekts möchte ich kurz das folgende abstrakte Szenario skizzieren:


Im Jahr 2020 starben in Deutschland 2848 Menschen bei Verkehrsunfällen. Das entspricht knapp 8 Toten pro Tag. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung (mich eingeschlossen) hat aber keine Angst davor, sich in ein Auto oder einen Bus zu setzen oder vielleicht sogar auf ein Motorrad zu steigen. Jetzt stellt euch bitte mal vor, ihr wärt Anfang 70 und ein Bekannter von euch hätte schon mal einen schlimmen Verkehrsunfall gehabt. Seitdem hättet ihr Angst davor, in ein Auto zu steigen. Trotzdem will man euch nun genau dazu zwingen. Und man begründet es damit, dass erstens das Risiko eines Verkehrsunfalls sehr gering ist (nur 2848 jährliche Verkehrstote bei einer Gesamtbevölkerung von über 80 Millionen), und dass es zweitens für euch viel gefährlicher wäre, einfach zu Hause zu bleiben, weil laut Statisik in der Altersklasse von 65 bis 75 im Jahr 2020 zwar 363 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, aber 1138 bei Unfällen im Haushalt. Es wäre für euch mit Anfang 70 also dreimal gefährlicher, zu Hause zu bleiben, als ständig um den Block zu fahren. Vielleicht würdet ihr jetzt anführen, dass ihr im Erdgeschoss wohnt und somit keinen Treppen- oder Fenstersturz mit schweren Folgen befürchten müsstet, und außerdem alle eure Steckdosen eine Kindersicherung hätten. Euer häusliches Unfallrisiko würde dadurch erheblich sinken, das Risiko eines Verkehrsunfalls aber unverändert bleiben.

Zugegeben, dieses Szenario ist völlig willkürlich und steht in keinem Zusammenhang mit einer Pandemie. Die geringere Zahl der Verkehrstoten bei den Senioren wird zudem vermutlich dadurch bedingt sein, dass einfach weniger von ihnen im Straßenverkehr unterwegs sind als jüngere Menschen. Um das überprüfen zu können, müssten wir die Gesamtanzahl der Verkehrsteilnehmer in den einzelnen Altersgruppen kennen und in Relation zueinander setzen. Außerdem würde sich wohl kaum jemand nur aus Sicherheitsgründen den ganzen Tag in ein Auto setzen und spazieren fahren - man denke nur mal an die Kosten, die das verursachen würde. Aber ich finde, dieses Szenario beschreibt trotzdem ganz gut die Problematik bei der Risikoeinschätzung und die Notwendigkeit, immer auch die persönliche Situation zu berücksichtigen.

Es ist z.B. bekannt, dass gesunde junge Menschen und Kinder bei einer Ansteckung in den allermeisten Fällen nur einen milden Krankheitsverlauf zu erwarten haben. Vor allem bei Kindern sind Todesfälle extrem selten. Auch hier könnte man mit der Unfallstatistik vergleichen, denn es gibt durchaus eine Parallele: Für Kinder und Teenager zwischen 5 und 15 war das Risiko, 2020 bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, mit 25 Toten fast doppelt so hoch wie bei einem Unfall zu Hause (14 Tote). Und trotzdem könnte man bei einer allgemeinen „Verkehrspflicht“ auch sie zwingen, ins Auto zu steigen.

Im Interesse der Gesundheit eines jeden Einzelnen müssen die Risiken also individuell abgewogen und bewertet werden. Umso mehr, da es sich bei den derzeit verfügbaren Impfstoffen in erster Linie um ein Mittel zum Selbstschutz handelt, das zudem nur für einen begrenzten Zeitraum schützt und daher ständig aufgefrischt werden muss. Außerdem ist es nicht unbedingt sinnvoll, Menschen zu impfen, die bereits eine COVID-Infektion überstanden haben und somit eine natürliche Immunität besitzen, die sogar länger und vollständiger schützen kann als eine durch Impfung erworbene. Eine Impfpflicht würde bei allen diesen Punkten keinen Sinn machen.

Quellen:

Besteht eine solidarische Verpflichtung, sich impfen zu lassen?

Wenn die Impfung effektiv vor einer Infektion schützen würde, könnte man dieses Argument natürlich anbringen. Dies ist aber nicht der Fall; es gibt keine Korrelation zwischen der Impfquote und der Anzahl der Neuinfektionen, worauf ich bereits hingewiesen habe. Somit ist die Impfung in erster Linie ein Mittel zum Selbstschutz.

Bleibt das Argument, dass Ungeimpfte häufiger einen schweren COVID-Krankheitsverlauf haben und deshalb das Gesundheitssystem unnötigerweise belasten. Hier muss man fairerweise aber auch dazusagen, dass dies überwiegend auf die Risikogruppe der Senioren zutrifft, und hier gibt es bereits eine relativ hohe Impfquote. Außerdem kann man dagegenhalten, dass schwerwiegende Impfnebenwirkungen auch einer medizinischen Behandlung bedürfen. Es wäre interessant, hierzu mal eine aussagekräftige Statistik (begründet auf unabhängigen Studien) zu sehen.

Ist eine Impfpflicht ethisch vertretbar?

Meiner Meinung nach beantwortet dieses Zitat aus der Broschüre „Das Erinnerungszeichen“ des Robert Koch Instituts die Frage ganz gut:


Fazit

Ich bin nicht generell gegen eine Corona-Impfung, und ich denke, das geht auch so aus diesem Beitrag hervor. Aber eine Impfpflicht kann ich nur ablehnen - aus den Gründen, die ich in den vorherigen Abschnitten genannt habe. Zum Teil aber auch deshalb, weil es bereits wirksame und gut verträgliche Medikamente, Behandlungsmethoden und Therapien für COVID-Patienten gibt (Stichwort Ivermectin). Zusätzlich könnten nach traditioneller Art hergestellte Impfstoffe dazu beitragen, die Impfbereitschaft bei den Skeptikern auch ohne Druck zu erhöhen, wenn sie endlich in Europa zugelassen würden (Stichwort Sinovac).

Letzten Endes sollte jeder selbst seine persönlichen Risiken einschätzen und eigenverantwortlich handeln dürfen. Dabei sollte man sich möglichst vielfältig informieren, beide Seiten der Medaille betrachten und gegeneinander abwägen. Eine Impfpflicht würde uns dieser Freiheit dauerhaft berauben.

Quellen:
https://www.youtube.com/watch?v=ufy2AweXRkc (neues Medikament von Pfizer im Vergleich zu Ivermectin)
PS: Zum Abschluss empfehle ich jedem dieses sehr informative Video von Dr. med. Dirk Wiechert (Facharzt für Allgemeinmedizin) und Prof. Dr. Brigitte König (Professorin für Immunologie und medizinische Mikrobiologie):

https://www.youtube.com/watch?v=THzvyboVkbc (Impfpflicht - Sinn und Nutzen? Animierte Lehrstunde zum Immunsystem und den Impfstoffen)

Montag, 1. November 2021

Gitarrenworkshop - ein neuer Sattel für Lucy

Nachdem der billige Plastiksattel, den ich seinerzeit (in Ermangelung einer besseren Lösung) von einer Spielzeuggitarre abgebaut und auf das Griffbrett meiner Lucy geklebt hatte, nun endgültig das Zeitliche gesegnet hatte, wurde es Zeit für einen neuen und diesmal auch besseren Sattel. Das ist alles, was von dem Billigteil übriggeblieben ist:

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass vor allem die Stimmstabilität der Gitarre sehr unter der maroden Frickellösung gelitten hatte. Deshalb sollte jetzt endlich ein vernünftiger Sattel her: ein Knochensattel für knappe 5 €, leider im Musikgeschäft vor Ort nur als unbearbeiteter "Rohling" zu bekommen:

Kein Problem, dachte ich mir, kaufte mir noch ein Feilenset für knappe 12 € und Sekundenkleber für 1 €, legte mir mein Werkzeug zurecht und machte mich ans Werk.

Zuerst habe ich den alten Sattel entfernt:

Und dann die Einkerbung vergrößert, damit der neue Sattel besser passt:

Allerdings musste auch der neue Sattel entsprechend passend gefeilt werden, denn er war viel zu breit. Dafür habe ich zwar ein Akku-Schleifgerät verwendet, das man auch auf dem nächsten Foto sehen kann, aber es war trotzdem ziemlich zeitaufwändig. Nachdem die Breite passte, musste als Nächstes die Länge des Sattels angepasst werden:

Da ich zu dem Zeitpunkt leider noch kein Dremelset hatte (das habe ich erst ein paar Tage später zufällig im Supermarkt entdeckt und für knapp 30 € gekauft), musste ich die Handsäge bemühen, was entsprechend lange gedauert hat:

Nun musste noch die Höhe des Sattels angepasst werden, denn der Klotz war immer noch viel zu hoch, obwohl ich die Einkerbung im Griffbrett schon so tief wie möglich zurechtgefeilt hatte. Auch das wurde ziemlich zeitaufwändig mit dem Akku-Schleifer erledigt.

Zum Schluss habe ich die Ecken des Sattels und die hintere Kante abgerundet und die Einkerbungen für die Saiten gefeilt. Das alles allerdings mehr oder weniger nach Augenmaß, was leider keine absolut gleichmäßigen Saitenabstände zur Folge hatte, aber die Bespielbarkeit und der Klang leiden nicht darunter:

Das Endergebnis ist zwar leider auch etwas frickelig geworden (schließlich bin ich kein Gitarrenbauer und mir fehlt sowohl die Erfahrung als auch das Spezialwerkzeug), aber im Vergleich zu vorher um Welten besser. Die Stimmstabilität ist nun wieder auf hohem Niveau, und ich meine auch, das Sustain hätte sich verbessert - das kann allerdings auch nur Einbildung sein.

Die größte Herausforderung für mich war das Einkerben; die Kerben dürfen natürlich nicht zu tief sein, da die Saiten sonst im ersten Bund schnarren, aber wenn sie nicht tief genug sind, dann passt die Stimmung im ersten Bund nicht (die Saiten klingen dann zu hoch). Also immer wieder feilen, ausprobieren, noch mehr feilen, wieder ausprobieren, stimmt immer noch nicht, also nochmal, usw. Und das bei jeder Saite.

Nachdem das dann passte, mussten auch einige Bundstäbchen nachgefeilt werden, denn ich hatte vor dem Einsetzen des neuen Sattels die Halskrümmung korrigiert, weil der Hals ein bisschen zu konkav war. Vor allem die hohe E-Saite schnarrte in verschiedenen Bünden, obwohl die Saitenlage nicht allzu niedrig eingestellt ist und auch die Sattelkerben nicht zu tief sind (kein Schnarren beim Anschlagen der offenen Saiten).

Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, auch wenn es keine Meisterleistung war; die Bespielbarkeit ist gut, die Stimmstabilität ebenfalls und optisch finde ich den Knochensattel auch ansprechender als den alten, vergammelten Plastiksattel. Sieht zwar ein bisschen rustikal aus, passt aber so zum Gesamtbild der Gitarre. ;-)

Donnerstag, 11. Februar 2021

Eine neue Mütze

Nach zehn Jahren hat mein alter Jethelm von HJC jetzt ausgedient. Aber weniger aufgrund seines Alters (denn er sitzt immer noch gut und hat keine großartigen Macken), sondern vielmehr weil ein Jethelm dann doch nicht so richtig zu einem Motorrad passt, das als Supersportler kategorisiert ist.

Nach einigen Recherchen habe ich mich wieder für eine Mütze von HJC entschieden, genauer gesagt für das Model F70 MAGO:



Der nicht gerade leichte Integralhelm verfügt u.a. über eine GFK-Schale, ein integriertes Sonnenvisier und ein Pinlock-Visier. Außerdem ist er bereits für die Aufnahme eines Bluetooth-Kommunikationssystems vorbereitet. Die Farbe passt ganz gut zu meiner Baby-Ninja mit KRT-Lackierung, und für 250 € fand ich ihn auch nicht zu teuer.

Das Gewicht für Größe M ist vom Hersteller mit 1450 Gramm angegeben, auf der Küchenwaage habe ich aber deutlich über 1500 Gramm gemessen. Mein alter HJC Jethelm (Größe S) bringt im Vergleich dazu etwa 200 Gramm weniger auf die Waage, aber ich spüre das Mehrgewicht des Integralhelms zum Glück kaum.